Unsere Leistungen

baugrund

Baugrund
Für die wirtschaftliche Realisierung geplanter Baumaßnahmen ist die Erstellung eines vorhabenbezogenen Baugrundgutachtens erforderlich. Das Gutachten enthält dabei alle erforderlichen Angaben, etwa zu Wasserhaltungsmaßnahmen und zur Tragfähigkeit des Baugrundes.

altlasten

Altlasten
Vor Beginn von Baumaßnahmen und/oder im Zuge von Grundstückskäufen sollten Untersuchungen zur Qualität der vorhandenen Böden vorgenommen werden. Wir führen hierzu die entsprechenden Erkundungen aus (Boden, Wasser, Luft) und liefern zugehörigen Bewertungen.

rueckbau

Rückbau
Die Ausarbeitung eines Rückbaukonzeptes bzw. eines Abbruch- und Entsorgungskonzeptes ist nicht nur für die kostensichere Kalkulation oder den Nachweis einer fachgerechten Entsorgung erforderlich. Sie dient auch der Klärung ggf. erforderlicher Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen. Lassen Sie sich hierzu durch uns beraten.

Bodenkunde
Mit zunehmendem Flächenverbrauch und fortschreitender Versiegelung gewinnt das Thema Bodenschutz immer mehr Bedeutung. So fließen auch bodenkundliche Kartierungen in künftige Bauplanungen mit ein. Wir führen bodenkundliche Untersuchungen aus und erarbeiten Bodenschutzkonzepte.

Was ist ein Bodengutachten?

Ein Bodengutachten beinhaltet die fachliche Untersuchung und Bewertung des Baugrunds. Es liefert Informationen über Bodenbeschaffenheit, Tragfähigkeit und Grundwasserverhältnisse, die wichtig sind für Planung und Sicherheit von Bauvorhaben.

 
 

Unser Arbeitsprozess

01

Beratung

Zu Beginn der Baumaßnahme stehen gutachterliche Beratungen, in deren Zuge Art und Umfang geo- oder umwelttechnischer Untersuchungen, mit Ihnen abgestimmt werden.

02

Erkundung

Die Felduntersuchungen auf dem Baugelände und die erforderliche Beprobung von Boden und Grundwasser erfolgen durch qualifizierte Geländeteams.

03

Analyse

Die entnommen Proben werden im bodenmechanischen Labor aufbereitet und weiter untersucht. Bei chemischen Deklarationsanalysen arbeiten wir mit akkreditierten Umweltlaboratorien zusammen.

04

Gutachten

Basierend auf den Ergebnissen der Gelände- und Laboruntersuchungen erarbeiten wir ein fachtechnisch einwandfreies und wirtschaftliches Gesamtkonzept, bezogen auf die jeweilige Aufgabenstellung

 
 
  • Bereits seit 1998 beraten uns die OWS Ingenieurgeologen bei Wohnbauprojekten u.a. in NRW, Hessen, Bayern, Berlin und Hamburg. Das Büro überzeugt durch Kompetenz und Zuverlässigkeit in allen Belangen rund um die Themen Baugrund, Altlasten, Entsorgung und Rückbau. Wir können die OWS jederzeit weiterempfehlen.
    TEN BRINKE - WOHNUNGSBAU GMBH & CO. KG
  • Die OWS Ingenieurgeologen beraten und unterstützen uns bei der Durchführung von Industrie- und Gewerbebauprojekten im gesamten Bundesgebiet. Wir schätzen Flexibilität, Zuverlässigkeit und die Qualität der Beratungsleistung.
    FREYLER INDUSTRIEBAU
  • „Bei unseren Bauvorhaben im Münsterland und der weiteren Umgebung unterstützen uns die OWS Ingenieurgeologen bereits seit Jahren. Auch bei schwierigen Fragestellungen handelt das Büro mit hoher Kompetenz und unter Beachtung wirtschaftlicher Aspekte. Sehr gerne empfehlen wir das Gutachterbüro an andere Kunden weiter!“
    MR Wohnungsbau GmbH / Lewe Bauunternehmen GmbH

Unsere Erfolge


OWS Ingenieurgeologen

Bodengutachten für Ihr Projekt

Für die kostensichere Kalkulation und die technische Sicherheit eines Bauvorhabens ist ein professionelles Bodengutachten die grundlegende Voraussetzung. Es ist der erste und wichtigste Schritt für jedes erfolgreiche Projekt, denn es entschlüsselt die Beschaffenheit des Baugrunds unter Ihren Füßen.

Ein Baugrundgutachten liefert essenzielle Informationen zur Tragfähigkeit des Bodens, zu den Grundwasserverhältnissen und zu potenziellen Risiken wie Altlasten. Mithilfe dieser Daten wird eine belastbare und wirtschaftliche Planung von Fundamenten, Erdarbeiten und eventuellen Entsorgungskosten erst möglich. So schaffen Sie von Anfang an Planungs- und Kostensicherheit.

Ihr professioneller Partner

Seit 1997 beraten und begleiten die OWS Ingenieurgeologen Projektentwickler, Planungsbüros, Unternehmen, Kommunen und private Bauherren bei der Realisierung ihrer Projekte. Unsere Expertise bei z.B. Baugrundgutachten sorgt dafür, dass Ihr Bauvorhaben auf einem sicheren Fundament steht und Sie vor unvorhersehbaren Kosten und gravierenden Baumängeln geschützt sind.

 

Was ist ein Bodengutachten? Eine detaillierte Erklärung

Ein Bodengutachten – auch als Baugrundgutachten oder geotechnischer Bericht bekannt – ist eine fachmännische Untersuchung und gutachterliche Bewertung der Boden- und Grundwasserverhältnisse auf Ihrem Grundstück. Ein qualifizierter Ingenieurgeologe entnimmt dafür durch Bohrungen und Sondierungen Bodenproben, die im Labor analysiert werden. Das Gutachten liefert entscheidende Informationen über die Bodenbeschaffenheit, die Tragfähigkeit des Baugrunds und die Grundwasserverhältnisse. Es ist die essenzielle Grundlage für die weitere Planung durch Architekten und Statiker.

Warum ist ein Bodengutachten für Bauherren in NRW unverzichtbar?

Die Investition in ein Bodengutachten minimiert Ihr Risiko bei Bauprojekten und verschafft Ihnen von Anfang an Planungs- und Kostensicherheit. Es deckt frühzeitig potenzielle Probleme auf und bewahrt Sie vor unvorhergesehenen Kosten und gravierenden Baumängeln. Konkrete Risiken, die durch ein Bodengutachten vermieden werden:

 

  • Setzungen des Gebäudes: Ungleichmäßige oder zu starke Setzungen können zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz führen.
  • Risse im Mauerwerk: Eine der häufigsten und teuersten Folgen einer falschen Gründung auf ungeeignetem Baugrund.
  • Feuchtigkeitsschäden im Keller: Ein unentdeckter hoher Grundwasserspiegel erfordert spezielle, kostspielige Abdichtungsmaßnahmen (z. B. eine „weiße Wanne“).
  • Fehldimensionierung des Fundaments: Ohne genaue Bodenkennwerte kann das Fundament falsch bemessen werden, was entweder die Stabilität gefährdet oder unnötige Kosten verursacht.
  • Nachträgliche Kostenexplosion: Unerwartete Probleme im Baugrund während der Bauphase führen fast immer zu Bauverzögerungen und erheblichen Mehrkosten.


Spezifische Risiken im Baugrund: Von Altlasten bis Blindgänger

Jedes Grundstück hat eine unsichtbare Vorgeschichte. Ein Gutachten bringt ans Licht, was für Laien verborgen bleibt:

 

  • Hoher Grundwasserspiegel: Kann den Bau eines Kellers erschweren oder besondere Abdichtungen erfordern.
  • Altlasten und Schadstoffe: Auf Flächen mit früherer gewerblicher Nutzung (z. B. Tankstelle, Reinigung, Fabrik) können gesundheitsgefährdende Chemikalien im Boden lagern, deren Sanierung gesetzlich vorgeschrieben und extrem kostspielig ist.
  • Geringe Tragfähigkeit: Aufgeschüttete oder weiche Böden können eine teure Tiefgründung (z. B. Pfähle) erforderlich machen.
  • Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg: In vielen deutschen Regionen besteht weiterhin ein Restrisiko, dessen Beseitigung hohe Kosten verursachen kann.

 

Besteht der Verdacht auf Kontaminationen, ist ein erweitertes Bodengutachten (altlastentechnisches Gutachten) zwingend erforderlich. Es klärt, ob der Boden saniert oder speziell entsorgt werden muss und schützt Sie vor rechtlichen Konsequenzen.

 
 

Problemgrundstücke erkennen: Erste Anzeichen richtig deuten

Auch ohne Fachkenntnisse können Sie auf Warnsignale achten, die auf einen problematischen Baugrund hindeuten. Diese ersetzen kein Gutachten, können aber Ihre Aufmerksamkeit schärfen:

Blick in die Nachbarschaft: Abgesackte Gehwege oder sichtbare Risse an den Fassaden benachbarter Häuser können auf Setzungen im Untergrund hinweisen.
Lage des Grundstücks: Befindet sich das Grundstück in einer Senke oder nahe an einem Gewässer? Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen hohen Grundwasserspiegel.
Historische Nutzung: Erkundigen Sie sich beim Bauamt nach der Vornutzung des Geländes (ehemalige Deponien, Fabriken etc.).


 

Welche Informationen beinhaltet ein Bodengutachten?

Ein Bodengutachten enthält umfassende Daten und konkrete Handlungsempfehlungen für Ihr Bauvorhaben. Dazu gehören:

 

  • Bodenprofil und Schichtenaufbau: Eine genaue Beschreibung der Bodenarten in verschiedenen Tiefen.
  • Bodenmechanische Kennwerte: Angaben zur Tragfähigkeit, Steifigkeit und Dichte des Bodens.
  • Grundwasserverhältnisse: Informationen zum höchsten und mittleren Grundwasserstand.
  • Empfehlungen für die Gründung: Vorschläge für den passenden Fundamenttyp (z. B. Bodenplatte, Streifenfundamente) und die Gründungstiefe.
  • Angaben zur Versickerungsfähigkeit: Wichtig für die Planung der Regenwasserableitung.
  • Frostempfindlichkeit des Bodens: Bewertung der Risiken durch Frosthebungen.
  • Hinweise zu Erdarbeiten: Empfehlungen zur Standsicherheit von Baugruben und Böschungen.

 

Bodengutachten für spezifische Projekte

Die Anforderungen an ein Gutachten variieren je nach Bauvorhaben, denn unterschiedliche Projekte bringen unterschiedliche Herausforderungen mit sich:

 

  • Hausbau: Für private Bauherren liefert das Gutachten die entscheidenden Daten für ein sicheres Fundament und schützt vor langfristigen Schäden wie Rissen oder Feuchtigkeit.
  • Gewerbebauten: Bei größeren Flächen und höheren Lasten (Lagerhallen, Bürokomplexe) prüft das Gutachten die Bodenstabilität im Detail und gibt Empfehlungen für eventuell notwendige Bodenverbesserungen.
  • Infrastrukturausbau: Bei Straßen, Brücken oder Windenergieanlagen untersucht das Gutachten komplexe Faktoren wie die Bodenmechanik unter extremer Belastung, Rutschgefahren und den Grundwasserschutz.

 

Meist gestellte Fragen zu Bodengutachten

Was kostet ein Bodengutachten?

Die Kosten für ein Bodengutachten variieren je nach Umfang der Untersuchung, Größe des Grundstücks und Art der Analyse. Ein detailliertes Bodengutachten bietet langfristige Vorteile, da es teure Baufehler und Schäden verhindern kann. Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Kosten des Bodengutachtens zu erfahren.

Wie lange dauert die Erstellung eines Bodengutachtens?

Die Erstellung eines Bodengutachtens dauert in der Regel 2 bis 6 Wochen. Dies hängt von der Komplexität des Bauvorhabens, der benötigten Untersuchungen und den Wetterbedingungen ab. Eine frühzeitige Beauftragung eines Bodengutachtens spart Zeit im Bauprozess.

Wann wird ein Bodengutachten benötigt?

Ein Bodengutachten wird benötigt, wenn Bauprojekte wie Wohnhäuser, Gewerbebauten oder Infrastrukturprojekte geplant werden. Es ist unverzichtbar, um die Tragfähigkeit, die Bodenbeschaffenheit und mögliche Geo – Risiken zu bewerten. Auch beim Kauf von Bauland kann ein Bodengutachten helfen, unerwartete Kosten zu vermeiden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bodengutachten und einer Bodenanalyse?

Ein Bodengutachten bewertet die Eignung des Bodens für Bauprojekte, während eine Bodenanalyse sich auf chemische und physikalische Eigenschaften konzentriert. Letztere wird häufig für abfallrechtliche, für umwelttechnische und landwirtschaftliche Zwecke genutzt.

Ist ein Bodengutachten gesetzlich vorgeschrieben in NRW?

In vielen Fällen ist ein Bodengutachten gesetzlich vorgeschrieben, insbesondere bei Bauvorhaben, die eine Baugenehmigung erfordern. Die Bauordnung der Bundesländer legt fest, wann ein Bodengutachten Pflicht ist.

Kann ich bei einem bestehenden Gebäude auch nachträglich ein Bodengutachten erstellen lassen?

Ja, ein nachträgliches Bodengutachten ist möglich, z.B. bei Rissen im Gebäude oder bei Umbauarbeiten. Es hilft, die Ursachen zu klären und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

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